| Prototypen |
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P100: Im
Auftrage der VVB wurde dieser Prototyp 1961 als Ergebnis einer Projektentwicklung
präsentiert. Ausgestattet war der Prototyp mit einem 1000cm³
großen Wartburg-Motor und Duroplastteilen als Außenbeplankung.
Das Projekt scheiterte jedoch an der Zustimmung der Regierung. |
| P602:
Ab 1962 widmete man sich diesem Projekt mit folgenden Zielen:
Weiterentwicklungen/ Verbesserungen an Hinterachse, Getriebe, Bremse,
Motor, Lüftung. Gebaut wurden 6 Funktionsmuster; die einzelnen
Verbesserungen wurden jedoch erst Jahre später in die Serienproduktion
aufgenommen. |
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P602V: Ende 1965
wurde die Arbeit zu diesem Projekt aufgenommen. Geplant war, eine
äußere Weiterentwicklung des P601 zu ermöglichen.
Ziele dieses Projektes waren u.a. eine Vollheckkarosserie, ein größerer
Tank und ein Motor mit 30PS. Die enstandenen (zu hohen) Kosten ließen
dieses Projekt bereits 1966 wieder scheitern.
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P603: Die Entwicklung
dieses Projektes begann ab 1960. Insgesamt gab es 10 Exemplare mit
Vollheckkarosserie und Duroplast-beplankung in verschiedenen Motorisierungen
(Skoda 4-Takt-Otto, Kreiskolben, Wartburg-2-Takt). Die Serienproduktion
war für 1970 vorgesehen. 1969 wurde dieses Projekt durch die
Regierung beendet. Einige Entwicklungen kamen später der Serienfertigung
des Trabant zugute (Duplexbremse, Schraubenfedern). |
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P760: Eine Zusammenarbeit
zwischen der CSSR und der DDR brachte 1972 dieses Projekt hervor.
Motor (Skoda 1.1-Viertakt), Hinterachse und Scheibenbremsen sollten
aus dem Nachbarland kommen, die heimische Wirtschaft sollte Karosserie,
Getriebe, Antriebe, Lenkung und Fahrwerk liefern. Insgesamt wurden
4 Prototypen gebaut. Auch dieses Projekt wurde 1972 vom Politbüro
des Zentralkomitees des SED gestoppt. |
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P610: 1973 begannen in Zwickau die
Entwicklungen zu diesem Projekt als „Nachfolger“ des P760.
Die Fließheckkarosserie wurde in Ganzstahlbauweise konzipiert.
Der 4-Zylinder 4-Takt-Motor (1100cm³) sollte mit seinen 45PS
das Fahrzeug auf eine Höchstgeschwindigkeit von 125km/h beschleunigen.
Der Motor kam wieder, wie auch die Scheibenbremsen, aus der CSSR.
Es wurden 20 Ausfertigungen produziert und getestet, ehe 1979 das
Politbüro der SED abermals die Entwicklungen beendete.
In der letzten Entwicklungsstufe wurde dieses Projekt unter der Bezeichnung
P1100/1300 geführt. Als positive Entwicklung
für die Serienproduktiuon des P601 konnte aus diesem Projekt
die Gleichlaufgelenkwelle übernommen werden. |
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1.1E: 1988 wurde von diesem
Prototypen ein Exemplar gefertigt. Es sollte lediglich eine optische
Aufwertung des Fahrzeuges erreicht werden. Für eine Serienproduktion
hat es dann aber nicht gereicht.
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Caro: Auch der Caro sollte eine optische
Aufwertung des Trabant erreichen. In den Ausführungen Limousine,
Pick up und Tramp wurde eine kleine Anzahl des Trabant 1.1 Caro gebaut
und größtenteils in den Westen abgesetzt. Für eine
Serienprodukton reichte es auch hier aus „Zeitmangel“
nicht mehr. |